Zeitschrift Anthroposophie 

Farbe in Malerei, Architektur, Glas, Fotografie, Bühne, Film und Installation

Kunst lässt sich in meiner Arbeit in sozialen Arbeitsfeldern kaum auf ein Medium beschränken. Zu vielfältig sind die Aufgabenstellungen, die eine konkrete Beteiligung von Menschen an künstlerischen Prozessen im Alltag erfordern. Charakteristisch erscheint in der Arbeit rückblickend eine Vielfalt von Ausdrucksformen im Ringen um geeignete Medien und Materialien. Vom mit Gold überzogenen Rosenblock aus dem Iran, über Glas in der Architektur, bis hin zum Film oder Buch als künstlerische Dokumentation pädagogischer Prozesse und der Rauminstallation im Bühnenbild sowie Abschlussprojekten von Seminaren erscheinen die Suchbewegungen heterogen, im Kern jedoch immer bezogen auf den Fluss des Lebens, der angesichts einer gesellschaftlichen Situation eine angemessene Resonanz aus und mit der Kunst zu schaffen versucht. In der Verschmelzung von Kunst und Pädagogik eröffnen sich unterschiedliche Felder künstlerischer Intervention, von der Kunstvermittlung als produktivem Handeln bis hin zu Performances in Galerien oder Seminaren, alles performative Felder, die das Lebendige der Kunst als Wirklichkeit erfahrbar machen. Performance, Installation und Bühnenbild. Soziale Prozesse ereignen sich situativ in unterschiedlichen Medien, zeitliche Künste sind flüchtig, oft nur im Augenblick erfahrbar! Diese Qualität des unmittelbaren Erlebens steht einer reflexiven wissenschaftlichen Erkenntnis komplementär gegenüber. Installationen ermöglichen es, Objektfunde in eine Konstellation zu bringen, die im Betrachter ein Bedeutungsgewebe als analoges Denken aktiviert. Wenn die Reflexion über Kunst als begriffliche Erkenntnisfähigkeit in künstlerische Erkenntnis transformiert werden kann, entsteht eine Brücke als inspirierendes Element. Diese lebendige Erkenntnis (ästhetische Praxis) kann in Seminaren, in der Schule oder in der Lehrerbildung den Dialog über künstlerische Prozesse anregen. In der künstlerischen Gestaltung von Text und Bild fördert das Medium Buch den Dialog zur Sozialen Kunst,






2020
Farbgestaltung und Glas für den Neubau Waldorfschule Kirchheim Teck                       
2017
Glasprojekte Waldorfschule Neuwied und Seminar Kirchheim Teck
Aktion für Kunstpädagogen, Schloss Buchenau
2012-
Kurstätigkeit an verschiedenen Seminaren, Hochschule für Waldorfpädagogik in Stuttgart, Alanus Hochschule, Lehrerseminar Hamburg und Hitzacker zu Kunst- und Medienpädagogik
2009-
2012
Bewegungsschulung – Studien zur Performativität
2007-
2010
Masterstudiengang an der Alanus Hochschule, Praxisforschung
2002-
Glasobjekte in Kooperation mit der Glaswerkstatt Dierig
2000-
Dozent am Seminar Kirchheim Teck für Kunst und Medienpädagogik
1986-
Kunstpädagogik an der Freien Waldorfschule Göppingen
1982-
1986
Kunststudium Malerei am Goetheanum, Dornach / Basel
1980-
1981
Reisen in Italien
1979
Abitur
1961
Geboren in Wartjenstedt bei Hildesheim

Verheiratet, 4 Kinder